Zinseszins

Zinsen sind finanzielle Entschädigungen, die ein Anleger für das Bereitstellen von eigenem Kapital von einem Dritten erhält.

Unter dem Begriff des Zinseszins versteht man nun die Verzinsung von Zinsen, die auf angelegtes Kapital erhoben werden. Dies trifft beispielsweise bei der Anlage des Tagesgeldkontos zu. Banken als klassische Anbieter von Tagesgeldkonten lassen sich zur Verfügung gestelltes Kapital gerne etwas kosten. Immerhin kann die Bank mit dem bereitgestellten Kapital des Anlegers ihrerseits arbeiten und Gewinne erwirtschaften.

Der Einzelne erhält für sein angelegtes Kapital vom jeweiligen Anbieter Zinsen gutgeschrieben, die zu dem angelegten Kapital addiert werden. Durch das nun höhere Kapital steigen die fälligen Zinsen ebenso an. Der Einzelne profitiert also umso mehr von den Zinsen und Zinseszinsen, je länger er das entsprechende Kapital auf seinem Tagesgeldkonto ruhen lässt.

Beispielhaft sei das Prinzip der Zinseszinsen bei der Anlage von einem bestimmten Kapital auf einem Tagesgeldkonto an dieser Stelle erklärt.

Der genaue Betrag von entsprechenden Zinseszinsen setzt sich zusammen aus dem Grundkapital, dem Zinssatz und der Laufzeit der Anlage. Im Einzelnen: Endkapital = Zinssatz geteilt durch 100 plus 1 potenziert mit der Anlagedauer (Tage, Monate oder Jahre, je nach Anlagezeit) mal Grundkapital.

5,5 % Festgeld bei 10 Jahren

Hieraus lässt sich erkennen, dass die Zinseszinsen umso höher sind, je höher das eingesetzte Kapital des Anlegers und je länger die Laufzeit der entsprechenden Anlage ist.´Dieser Umstand macht ein Tagesgeldkonto für den Einzelnen besonders interessant. Er profitiert von meist sehr guten Zinssätzen und hat - im Gegensatz zu Festgeldanlagen - dennoch die Gewissheit, schnell an sein eingesetztes Kapital zu kommen, wenn er dies benötigen sollte.