Zinseszins
Zinsen sind finanzielle Entschädigungen, die ein Anleger für das Bereitstellen von eigenem Kapital von einem Dritten erhält.
Unter dem Begriff des Zinseszins versteht man nun die Verzinsung von Zinsen, die auf angelegtes Kapital erhoben werden. Dies trifft beispielsweise bei der Anlage des Tagesgeldkontos zu. Banken als klassische Anbieter von Tagesgeldkonten lassen sich zur Verfügung gestelltes Kapital gerne etwas kosten. Immerhin kann die Bank mit dem bereitgestellten Kapital des Anlegers ihrerseits arbeiten und Gewinne erwirtschaften.
Der Einzelne erhält für sein angelegtes Kapital vom
jeweiligen Anbieter Zinsen gutgeschrieben, die zu dem angelegten
Kapital addiert werden. Durch das nun höhere Kapital steigen die
fälligen Zinsen ebenso an. Der Einzelne profitiert also umso
mehr von den Zinsen und Zinseszinsen, je länger er das
entsprechende Kapital auf seinem Tagesgeldkonto ruhen lässt.
Beispielhaft sei das Prinzip der Zinseszinsen bei der Anlage von
einem bestimmten Kapital auf einem Tagesgeldkonto an dieser
Stelle erklärt.
Der genaue Betrag von entsprechenden Zinseszinsen setzt sich
zusammen aus dem Grundkapital, dem Zinssatz und der Laufzeit der
Anlage. Im Einzelnen: Endkapital = Zinssatz geteilt durch 100
plus 1 potenziert mit der Anlagedauer (Tage, Monate oder Jahre,
je nach Anlagezeit) mal Grundkapital.