Verrechnungskonto

Will man Wertpapiergeschäfte tätigen oder Tagesgeld, Festgeld oder Termingeld anlegen, benötigt man ein Verrechnungskonto. Über das Verrechnungskonto können Überweisungen, sowie Ein- und Auszahlungen auf Ihr Referenzkonto, das ist üblicherweise Ihr Girokonto, vorgenommen werden. In der Regel wird Geld auf dem Verrechnungskonto auch verzinst.

Viele fragen sich, warum überhaupt ein Verrechnungskonto erforderlich ist. Nun, Wertpapiergeschäfte lassen sich generell nur über ein so genanntes Verrechnungskonto abwickeln. Ein Festgeldkonto oder ein Tagesgeldkonto sind reine Anlagekonten. Für den normalen Zahlungsverkehr können sie nicht genutzt werden. Aus diesem Grund benötigt man ein Verrechnungskonto. Auf das Verrechnungskonto werden nach Laufzeitende auch die Zinsen übertragen beziehungsweise hierhin erfolgt auch die Rücküberweisung des Anlagebetrags nach Ablauf.

Da Sie auf dem Verrechnungskonto Guthabenzinsen bekommen, ist es manchmal sogar attraktiv, den Kontostand auf dem Verrechnungsstand durch Überweisungen vom Girokonto zu erhöhen. Mindesteinlagen sind für ein Verrechnungskonto nicht vorgeschrieben. Sie können allerdings nur dann Wertpapiere kaufen oder aber Termingeld oder Tagesgeld festlegen, wenn das Verrechnungskonto ein Guthaben aufweist. Überziehen können Sie Ihr Verrechnungskonto nämlich nicht. Verrechnungskonten werden von allen Banken und Kreditinstituten lediglich auf Guthabenbasis geführt. Gegebenenfalls ist es jedoch im Einzelfall möglich, einen Wertpapierkredit zu beantragen.

5,5 % Festgeld bei 10 Jahren

Schauen Sie doch auf unsere Informationsseiten. Hier finden Sie ganz leicht kostenlose Girokonten, die Sie als Verrechnungskonto nutzen können. So sparen Sie Kosten. Manche Kreditinstitute bieten sogar an, ein Tagesgeldkonto als Verrechnungskonto zu nutzen. Wenn Sie wissen möchten, ob auch Ihre Bank dazu gehört, schauen Sie einfach nach auf unseren Vergleichsseiten. Unsere Vergleiche sind tagesaktuell und zeigen Ihnen auf einen Blick, worauf Sie achten müssen und wie sich die Anbieter voneinander unterscheiden.