Sparkonto
Auf ein Sparkonto zahlt der Sparer bestimmte Geldsummen
entweder regelmäßig oder in variablen, frei wählbaren
Zeitabständen ein. Zu den besonderen Eigenschaften des
Sparkontos zählen, dass es auf einer Guthabenbasis ausgerichtet
ist und sich nicht für die normalen Geschäftsvorgänge bei einer
Bank eignet. Für das angelegte Geld erhält der Sparer jedes Jahr
vertraglich vereinbarte Zinsen. Es gibt zwei Formen des
Sparkontos: erstens das Sparkonto mit einer Kündigungsfrist von
3 Monaten und zweitens das Sparkonto, bei dem der Sparer über
einen längeren Zeitraum regelmäßig oder unregelmäßig Geld auf
sein Sparkonto einzahlt.
Bei der Variante mit der vierteljährigen Kündigungsfrist kann der Sparer jederzeit Geld abheben, das heißt innerhalb eines Monats bis zu 2.000 Euro von seinem Sparkonto entnehmen, ohne das er den Vertrag kündigen muss. Wer größere Beträge abheben will, kann das erst nach Ende der Laufzeit. Sparer, die genau wissen, dass sie das Geld, das sie auf einem Sparkonto anlegen möchten, in den nächsten Jahren nicht brauchen, können Verträge mit Laufzeiten zwischen einem und vier Jahren abschließen. Gerät der Anleger dennoch in einen finanziellen Engpass, kann er zwar Geld abheben, erleidet dadurch aber Zinsverluste. Als Faustregel gilt: je länger die Laufzeit eines Sparkontos, desto höher ist der Zinssatz, den die Bank dem Sparer gutschreibt.