Leitzins

Der Leitzins ist der von der Zentralbank festgelegte Satz, der der Steuerung der Geldpolitik dient. Für Anleger in Deutschland ist der Leitzins der Europäischen Zentralbank entscheidend. Er regelt grundsätzlich den Zins, zu dem sich Banken untereinander Geld verleihen und somit indirekt auch die Konditionen der Bankprodukte. Um zum Beispiel einer Inflation vorzubeugen, wird die Zentralbank die Zinsen erhöhen. Gleichzeitig kann die Zentralbank durch eine Senkung des Leitzinses neue Investitionen begünstigen und so positiv auf die Wirtschaft eines Landes oder einer Region einwirken.

Der Leitzins der Europäischen Zentralbank liegt derzeit bei 4,25%, er wurde erst im Juli 2008 aufgrund der anhaltend hohen Inflation um 25 Basispunkte angehoben. Auch im Bereich der Tagesgeldkonten spielt der Leitzins eine entscheidende Rolle. Steigen die Leitzinsen, werden sich in naher Zukunft auch die Kosten der Refinanzierung für die Banken erhöhen, die Verzinsung von Tagesgeldkonten steigt. Im Gegenzug bedeutet eine Senkung des Leitzinses auch eine Reduzierung der Rendite von Tagesgeld. Da Tagesgeldzinsen in der Regel variabel vereinbart werden, können sich die Zinsen täglich verändern.

5,5 % Festgeld bei 10 Jahren

Neben dem Leitzins spielt gerade beim Tagesgeld aber auch die Geschäftspolitik der Banken eine entscheidende Rolle. So bieten einige Banken mittlerweile 5% Zinsen für das Tagesgeldkonto, oft jedoch nur für Neukunden und zudem nur zeitlich befristet. Wenn Sie auf der Suche nach günstigen Tagesgeldkonditionen sind, hilft Ihnen der Tagesgeld Vergleich auf unseren Seiten weiter, die für Sie passenden Angebote zu finden.