Inflation

Inflation bezeichnet den Geldwertverlust in einer Volkswirtschaft. Das Geld vermindert dabei seinen Wert im Vergleich zu den anderen Gütern. Das Preisniveau steigt merklich an.

Die Inflation wird in Deutschland mittels eines Warenkorbes gemessen. Hierbei werden Güter in den Warenkorb gelegt, die der "Durchschnittsmensch" in einer Zeitperiode verbraucht. Darin enthalten sind beispielsweise Nahrungsmittel, Kleidungsstücke, Benzin, Mietpreise und vieles mehr. In gewissen Abständen wird dann geguckt, wie sich der Preis des Warenkorbes entwickelt hat. Liegt eine Preissteigerung vor, bekommt der Verbraucher eine geringere Menge an Gütern für sein Geld bzw. muss mehr Geld ausgeben, um die gleichen Gütermengen zu erhalten. Es hat also eine Inflation stattgefunden, da das Geld nicht mehr so viel Wert ist wie bei der letzten Messung.
Man unterscheidet bei der Inflation zwischen zwei Arten: der schleichenden und der sprunghaften. Bei der schleichenden Inflation findet kontinuierliche und in kleinem Maße eine Geldentwertung statt. Die sprunghafte Inflation hingegen ist eher plötzlich, aber dafür umso deutlicher. In Deutschland gibt es eine schleichende Inflation.

5,5 % Festgeld bei 10 Jahren

Das Wissen um eine Inflation ist vor allem im Hinblick auf Sparverträge wichtig, denn man möchte ja, dass sich das eigene Geld vermehrt und zwar schneller als es entwertet wird. Daher sollte vor Abschluss eines Sparvertrages kalkuliert werden, wie sich die Inflation entwickeln könnte. Aber generell gilt natürlich: Lieber sparen und Zinsen bekommen, als das Geld unter dem Kopfkissen aufbewahren. Denn gesetzt den Fall, dass die Zinsen die Inflation nicht ausgleichen können, können sie trotzdem dämpfend wirken und den Geldwertverfall verringern.