Inflation
Inflation bezeichnet den Geldwertverlust in einer Volkswirtschaft. Das Geld vermindert dabei seinen Wert im Vergleich zu den anderen Gütern. Das Preisniveau steigt merklich an.
Die Inflation wird in Deutschland mittels eines
Warenkorbes gemessen. Hierbei werden Güter in den Warenkorb
gelegt, die der "Durchschnittsmensch" in einer Zeitperiode
verbraucht. Darin enthalten sind beispielsweise
Nahrungsmittel, Kleidungsstücke, Benzin, Mietpreise und
vieles mehr. In gewissen Abständen wird dann geguckt, wie
sich der Preis des Warenkorbes entwickelt hat. Liegt eine
Preissteigerung vor, bekommt der Verbraucher eine geringere
Menge an Gütern für sein Geld bzw. muss mehr Geld ausgeben,
um die gleichen Gütermengen zu erhalten. Es hat also eine
Inflation stattgefunden, da das Geld nicht mehr so viel Wert
ist wie bei der letzten Messung.
Man unterscheidet bei der Inflation zwischen zwei Arten: der
schleichenden und der sprunghaften. Bei der schleichenden
Inflation findet kontinuierliche und in kleinem Maße eine
Geldentwertung statt. Die sprunghafte Inflation hingegen ist
eher plötzlich, aber dafür umso deutlicher. In Deutschland
gibt es eine schleichende Inflation.
Das Wissen um eine Inflation ist vor allem im Hinblick auf Sparverträge wichtig, denn man möchte ja, dass sich das eigene Geld vermehrt und zwar schneller als es entwertet wird. Daher sollte vor Abschluss eines Sparvertrages kalkuliert werden, wie sich die Inflation entwickeln könnte. Aber generell gilt natürlich: Lieber sparen und Zinsen bekommen, als das Geld unter dem Kopfkissen aufbewahren. Denn gesetzt den Fall, dass die Zinsen die Inflation nicht ausgleichen können, können sie trotzdem dämpfend wirken und den Geldwertverfall verringern.