Fallen bei Tagesgeldkonten Gebühren an?
Wie bei Sparbüchern fallen bei Tagesgeldkonten keinerlei
Kontoführungsgebühren an. Ein Tagesgeldkonto ist schließlich
kein Girokonto, sondern ein reines Guthabenkonto. Es können
keine Lastschriften durchgeführt werden und Überweisungen sind
nur auf ein Referenzkonto möglich.
Dafür sind jedoch die Zinsen wesentlich höher als auf dem Girokonto. Girozinsen sind noch niedriger als Sparbuchzinsen und bewegen sich meist knapp über der 0 %-Marke. Auf dem Tagesgeldkonto steht das Geld, wie bei einem Girokonto, jeden Tag zur Verfügung und ist zudem sicher wie Festgeld. Sogar bei einer Insolvenz der Bank ist das Geld geschützt. Dafür sorgt der Einlagensicherungsfonds, der den Verbrauchern bei einer Bankinsolvenz ihr Guthaben auszahlt.
Es gibt also keinen Grund, das Geld auf dem Sparbuch oder dem Girokonto der Geldentwertung zum Opfer fallen zu lassen. Auf dem Tagesgeldkonto wird ein deutlich höherer Zinssatz als die Inflationsrate gezahlt, so dass das Geld an Wert gewinnt und nicht, wie auf dem Sparbuch oder Girokonto, jeden Tag an Wert verliert.
Da sich die Tagesgeldzinsen von Bank zu Bank stark unterscheiden, ist ein Zinsvergleich ratsam. Nur dann wird auch der beste Zinssatz für das Tagesgeld erzielt. Bei Tagesgeldkonten mit monatlicher Zinsgutschrift kann zusätzlich vom Zinseszinseffekt profitiert werden. Die monatlichen Zinsen werden gleich wieder mitverzinst und lassen so das Tagesgeldguthaben schnell wachsen.