Direktbanken

Als im Jahr 1994 die erste deutsche Direktbank den Markt betrat, ahnte wohl niemand, dass im Verlauf von etwa 13 Jahren diese Zahl auf über 40 angestiegen ist. Diese Entwicklung beweist, dass mit dem Verzicht auf die persönliche Kundenberatung durch Mitarbeiter einer Filialbank zugunsten der Kommunikation über Internet, Telefon oder auf dem Postweg, ein vom Kunden bestätigter Weg eingeschlagen wurde.

Parallel dazu hat sich ein starker, für den Kunden oft vorteilhaft wirkender, Wettbewerb entwickelt.
Entscheidender Vorteil der Direktbank ist neben einer größeren Flexibilität ohne Zweifel die Kosteneinsparung durch Wegfall oder Senkung von Gebühren und in der Regel günstigeren Zinsbedingungen. Die Voraussetzung dafür entsteht durch die Einsparung von Personalkosten und den Verzicht auf die Kosten der Filialen.

Der Direktvertrieb der Direktbanken hat vor allem im Einlagegeschäft mit Tagesgeldkonten und Sparbriefen zu enormen Zuwachsraten geführt. Der Kunde hat beim Online-Banking vielerlei Möglichkeiten, auf benötigte Informationen schnell und unverfälscht zuzugreifen. Beispielsweise kann er auf Seiten wie dieser, Vergleiche von Tagesgeldkonten anstellen und sich unbeeinflusst für das ihm zusagende Produkt entscheiden. Weitere Vorteile ergeben sich beim Börsenhandel, wo Fondsangebote, Depotübersichten und aktuelle Kurse zeitnah und rund um die Uhr abrufbar sind.

5,5 % Festgeld bei 10 Jahren


Die oft gestellte Frage nach der Sicherheit beim Online-Banking ist durchweg positiv zu beantworten. Bei Einhaltung der Sicherheitsvorkehrungen, wie der Anwendung von Geheim- und Transaktionsnummern, einer wirksamen Verschlüsselung und einem Firewall-Schutz handelt es sich heute um ein sicheres und dazu schnelles Vefahren. Zu erwähnen ist noch, dass Direktbanken sich zunehmend unabhängiger Finanzvertriebe bedienen, um ihre Produkte unter Einschaltung gewisser Beratungsdienstleistungen den Kunden näher zu bringen.