Zinseszinseffekt bei einem Tagesgeldkonto

Der Zinseszinseffekt tritt immer dann auf, wenn die Zinsen nicht abgehoben werden und auf dem Tagesgeldkonto verbleiben. Dann werden auch die Zinsen verzinst, was das gesparte Geld noch schneller wachsen lässt.

Ein einfaches Rechenbeispiel bei einer jährlichen Zinsgutschrift: Beträgt der Zinssatz 5 % werden aus 1000 Euro nach einem Jahr 1050 Euro. Ein weiteres Jahr später sind es dann 1102,50 Euro. Hier hat sich der Zinseszinseffekt schon mit 2,50 Euro bemerkbar gemacht. Ein weiteres Jahr später beträgt der Zinseszins schon 7,63 Euro. Je länger das Geld also auf dem Tagesgeldkonto angelegt wird, umso größer wird der Zinseszins.

Noch schneller wächst das Geld, wenn die Zinsen nicht jährlich, sonderen monatlich gutgeschrieben werden. Dann gibt es jedem Monat einen Zinseszinseffekt. Bei einer Anlagesumme von 10.000 Euro und 5 % Zinsen werden dann nach einem Monat bereits 41,67 Euro Zinsen gutgeschrieben, die bereits im nächsten Monat mitverzinst werden. Mit jedem Monat steigt dann der Zinsanteil am Gesamtguthaben und der Zinseszinseffekt wirkt sich immer stärker aus.

5,5 % Festgeld bei 10 Jahren

Aufgrund des Zinseszinseffektes sollte bei er Wahl des Tagesgeldkontos deshalb nicht nur auf den Zinssatz geschaut werden, sondern auch, ob die Zinsen jährlich, einmal im Quartal oder monatlich gutgeschrieben werden. Die monatliche Zinsgutschrift bringt dabei den höchsten Zinseszinseffekt.